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Fühler Kühlmittel
#1
Hallo,
am Wochenende habe ich eine nette Ausfahrt durch die Fränkische Schweiz gemacht. Dabei ist mir wieder aufgefallen, dass die Anzeige für das Kühlerwasser bei längeren Fahrten falsch ist. Zu Beginn ist alles ok und plausibel, die Temperatur steigt langsam auf gut 80°C dann geht das Thermostat auf und die Temperatur fällt erst einmal kurz ab wieder bis sie in Richtung Betriebstemperatur geht. Doch bei längeren Fahrten fällt sie dann langsam immer weiter ab, bis sie bei gut 50°C einpendelt. So zumindest die Anzeige am Armaturenbrett. Wenn ich dann im Motorraum messe, habe ich festgestellt, dass eigentlich alles in einem normalen Bereich und deutlich über der Anzeige ist. Nun habe ich den Fühler am Motorblock mehrfach gemessen. Der falsche Wert kommt daher.
Jetzt bin ich aber unsicher, welcher Fühler ein passender Ersatz für meinen ist, da ich nicht erkennen kann, welchen Widerstandswert die neuen Fühler haben. Sie haben unterschiedliche farbige Ringe, die auch für unterschiedliche Widerstandswerte stehen, wie mir heute ein netter Herr am Telefon bei motomobile erklärt hat. Leider ist es mir aber bisher nicht gelungen irgendwo eine Information zu finden, welche Farbe für welchen Ohmwert steht.
Hat evtl. jemand Informationen darüber? oder kann mir jemand sagen, welchen Fühler (welche Farbe) er verbaut hat und welchen Widerstand dieser im kalten Zustand hat? Laut motomobil hatte der Cortina 3 mit dem 2,0L OHC einen weißen Fühler. Aber letztendlich muss dieser Widerstand ja immer mit dem Instrument an der Anzeige zusammenpassen und ich befürchte, dass meine Anzeigen von Ickfield nicht originale von Ford sind, d.h. vielleicht ist auch der Fühlerwert anders. Im kalten Zustand hat mein Fühler mit dem NTC-Widerstand ~47 Ohm, wenn der Motor dann warm ist, ist er ca. bei 30 Ohm. Bei der falschen Anzeige steigt der Widerstandswert dann wieder in einen Bereich um die 40 Ohm, deshalb auch die zu kalte Anzeige.
Würde mich freuen, wenn mir jemand dazu evtl. Widerstandswerte und Sensorfarbe angeben kann, dass ich nicht einen nach dem anderen kaufen und testen muss, bis ich zufällig den passenden finde (so haben es in anderen Foren schon einige Nutzer beschrieben).
Vielen Dank schon einmal im Voraus für euere Bemühungen.
schöne Grüße
Sigi
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#2
Hallo Sigi

Auch jahrelang mit abgeplagt, mehrere Fühler versucht.
Aber Anzeige Instrument und fühler wollten nicht kooperieren. 

Immer angs er wird zu heiß auf der Autobahn, aber unter der Haube alles IO

Mein Lösungsvorschlag war damals ein extra Instrument mit capilar Leitung und nur die Beleuchtung vom Instrument mit Strom.
Endlich Ruhe
LG Rudi
derfliegendeHolländer
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#3
Hallo Sigi,

das Problem hab ich in Ähnlicher Form auch hinter mir.

Bei mir zeigte das Instrument von Smiths nur immer viel zu viel an. 

Also im Prinzip hast Du das Thema schon mal richtig einsortiert. Der Fühler und das Instrument müssen zusammen passen. Viele der alten mechanischen Instrumente kann aber auf einen Fühler justieren (Schlitz zum Verdrehen der BiMetall Mimik des Instruments auf der Rückseite).
Prinzipiell aber mal: Dein Instrument zeigt zuerst richtig an (Geschätzt richtig) und dann plötzlich weniger. Das ist eigentlich ein ungewöhnliches Verhalten, das gar nicht zu einem NTC (Temperaturabhängiger Widerstand)  passt. Drum die Frage: Wie hast Du denn gemessen? Beim messen des Fühlers hast Du den hoffentlich vom Instrument komplett getrennt. 
 Schau mal aber bitte noch  ob das Temperatur Instrument von Icknield auch ne 10 Volt Versorgungsspannung brauchen und haben. Dann ist irgendwo ein mechanischer Spannungsregler (1 auf 10 V)eingebaut der meist auch Ärger macht und solch ein Verhalten zeigen kann. Dazu einfach mal die Versorgungsspannung am Instrument messen.

Ansonsten kann ich nur mit ner Kennlinie des Smiths Temperaturgeber dienen, die aber recht weit von Deinen Werten entfernt ist.

Als letzter Tip kann ich Dir noch einen Link geben: 
https://www.spiyda.com/fuel-gauge-wizard-mk3.html

Das ist sozusagen die letzte Möglichkeit wenn Du keinen passenden Temperaturgeber findest. Mit der verlinkten Elektronik kannst Du den Geber an Dein Instrument anpassen. Habe das Modul selbst nicht verwendet, aber von diesem Bastler eine Anpassung für den Drehzahlmesser auf Elektronische Zündung verbaut.
Nein, das ist ein Merlin....


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#4
Hallo Rudi und Günther,
danke schon mal für die schnelle Antwort.
Das Armaturenbrett habe ich bisher noch nicht geöffnet, um das Anzeigeinstrument weiter anzusehen. Es muss aber irgendwo eine Konstantspannungsversorgung geben, sie liegt um die 5V, das habe ich auch schon an der Versorgung des Fühlers gemessen.
Habe mir heute mal einen großen verstellbaren Widerstand ausgeliehen und diesen anstatt des Fühlers angeschlossen und so mit der Widerstandsänderung die Anzeige kontrolliert, das scheint zu passen.
Bei motomobil hat man mir gesagt, dass es nicht so ungewöhnlich ist, dass die Fühler kaputt gehen und dann falsch anzeigen.
Ich werde nun mal suchen, dass ich einen Fühler finde, der das passende Gewinde hat und einen ähnlichen Widerstandsverlauf (manchen Hersteller geben 2 Werte an, dann kann man grob schätzen), evtl. kann ich dann mit einem zweiten Widerstand in Reihe oder parallel das ganze einstellen.
Werde berichten wenn ich weiter gekommen bin.
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#5
Hallo,
nun passt die Temperaturanzeige wieder ganz gut.
Nach längerer Suche im Netz nach einem passenden Sensor (leider haben nur wenige Angebote den Widerstandswert bei der entsprechenden Temperatur angegeben) habe ich mich für einen Sensor von Smith entschieden, da es anscheinend nichts passendes zu meinem Icknieldinstrument mehr gibt. Ich dachte, wenn das dann gar nicht funktioniert könnte ich auch ein Smithinstrument (das gibt es in einem gang ähnlichen Design) einbauen und bekomme es so auch noch hin, so als Rückfallebene.
Als der neue Sensor da war habe ich erst einmal Versuche in einem Wassertopf neben dem Merlin gemacht und Potis zum Sensor parallel geschalten, da mir klar war, dass ich mit dem Widerstandswert etwas runter muss. Hab die Wassertemperatur im Topf gemessen und gleichzeitig die Anzeige im Auto angesehen und so abgeglichen. Dabei habe ich auch festgestellt, dass der Verlauf der NTC-Widerstandskennlinie auch nicht richtig passt. Nach einigen Testreihen, habe ich mich nun entschieden einen 300 Ohm Widerstand parallel zu hängen. So habe ich nun bei niedrigen Temperaturen bis ca. 70 Grad eine etwas zu hohe Anzeige, bis ca. 100 Grad stimmt es ganz gut und über 100 ist die Anzeige etwas zu gering. So kann man erst mal ganz gut damit leben denke ich, da der untere Bereich beim Warmfahren ja eh behutsam durchlaufen wird und in den oberen über deutlich 100 will ich hoffentlich nie kommen.
Nach dem Umbau hat das so bei einer Testfahrt am letzten sonnigen Tag diese Woche auch gut funktioniert.
schöne Grüße
Sigi
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#6
Hallo Sigi

Da finde ich die lösung mit capilär Thermo Anzeige einfacher.
Wünsche schöne Touren 2020
LG
Rudi Angel Angel
derfliegendeHolländer
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#7
Hallo Rudi,
ja da hast du Recht, das Kapillarsystem ist da bestimmt besser. Ich hatte mir das auch überlegt, aber ich wollte dann erst noch versuchen so viel wie möglich des Originalzustand zu erhalten.
schöne Grüße
Sigi
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#8
Hallo Sigi

Gut das es jetzt klappt mit deine Temperaturanzeige.
Ich bin die erste drei Jahren auch immer vom Gas gegangen weil er vermeintlich zu heiß wurde.
Der ging auf der Autobahn bis 115 Grad, aber immer ohne Wasserverlust.
(Jetzt geht es noch höher weil mein constanter kaput ist)
Fühler gekauft und gewechselt.
E Ventilator instaliert alles ohne wirklich ein Erfolg.
Danach der mit Capilarleitung montiert und seitdem ruhe.
Habe zwei Auto's mit OBD anschluß und da kann man leider selber wenig machen, nur vielleicht der CPU Wechslen.
Wünsche viel Fahrspaß und hoffe wir sehen uns in 2021 wieder bei der Merlintour Sud Niederrhein.
Wir fahren in September noch eine Merlintour in Holland.
Lieber Gruß
Rudi Gonnie
derfliegendeHolländer
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